Dokumente, die Bloomberg ausgewertet hat, zeigen, wie Warner Bros. seine Filmemacher in Zukunft bezahlen will. Da der Publisher seine Filme in Zukunft gleichzeitig im Kino und auf dem Streaming-Service HBO MAX veröffentlichen will, braucht es ein neues Modell für die Bezahlung der Beteiligten. Normalerweise sind Boni für die Regisseure, den Cast, etc. an die Einspielergebnisse der Filme gekoppelt. Das Geld soll hauptsächlich von HBO MAX kommen, da die Plattform-Betreiber für den Release-Deal mit Warner Bros. natürlich einiges an Geld gezahlt haben. Dies sichert in Zeiten geschlossener Kinos eine gewisse Rentabilität der Filme und das Gehalt vieler am Film Beteiligter. Gleichzeitig gibt es jedoch natürlich Bedenken vonseiten der Kino-Betreiber. Außerdem wurde über diese Entscheidung scheinbar nicht ausreichend mit den Filmemachern gesprochen, weshalb so prominente Stimmen wie Christopher Nolan sich öffentlich gegen das neue Veröffentlichungs-Modell geäußert haben. Die Zukunft wird zeigen, ob das Modell von Warner Bros. finanziell nachhaltig sein wird und ob es auch nach der aktuellen Ausnahmesituation Bestand haben wird- 2021 werden aber definitiv die 17 geplanten Warner Bros.-Releases für einen Monat ab Release-Datum auf HBO MAX zu finden sein. Ob man sie dann auch in den Kinos sehen kann, steht nicht fest.

By Marius

Marius liebt Filme, Serien, Musik, und generell alles, was auch nur entfernt mit einer guten Geschichte zu tun hat. In seiner Freizeit war er schon immer leidenschaftlicher Sammler, was früher Lego Star Wars war sind heute DVDs (und Blu-Rays), Schallplatten und Bücher.

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