Die erfolgreiche Netflix-Serie „The Queen’s Gambit“ entwickelt sich immer mehr zu einem kulturellen Phänomen. Die Serie mit Anya Taylor-Joy in der Hauptrolle handelt von einer jungen Frau, die in den 1950er-Jahren zu einer Top-Schachspielerin aufsteigt. Wie die FAZ jetzt berichtet, macht der Serien-Hype sich auch im echten Leben bemerkbar und kurbelt sogar die deutsche Wirtschaft an. So sind Schachspiele im Moment nahezu ausverkauft, die Produzenten kommen kaum damit hinterher, neue Bretter und Zubehör herzustellen. Christoph Kamp, der Inhaber des Branchenprimus Schach Niggemann sagte der FAZ, dass er im November zehnmal so viele Schach-Artikel verkaufte wie sonst um diese Jahreszeit. Netflix nutzt die außergewöhnlichen Zahlen natürlich für Werbung in eigener Sache.

So schrieb die Streaming-Plattform in einer Presse-Mitteilung, dass es eine Steigerung der Ebay-Suchanfragen nach Schabrettern um 250 Prozent gab, seit die Serie veröffentlicht wurde. Die erfolgreichste Netflix-Miniserie aller Zeiten, die allein im ersten Monat nach Ausstrahlung bereits von 62 Millionen Nutzern gestreamt wurde, hat also tatsächlich viele Leuten zu einem neuen Lockdown-Hobby inspiriert. Vielleicht trägt die Serie mit der weiblichen Hauptdarstellerin ja sogar dazu bei, ein Ungleichgewicht zu verändern: Von mehr als 91000 Mitgliedern im Deutschen Schachbund sind nur 8000 Frauen.

Hat euch die Serie auch dazu inspiriert, mit Schach zu beginnen?

By Marius

Marius liebt Filme, Serien, Musik, und generell alles, was auch nur entfernt mit einer guten Geschichte zu tun hat. In seiner Freizeit war er schon immer leidenschaftlicher Sammler, was früher Lego Star Wars war sind heute DVDs (und Blu-Rays), Schallplatten und Bücher.

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