Sophia liebt Cartoons: Steven Universe (2013, fortlaufend)

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Eigentlich möchte ich gerne einfach nur schreiben: „Steven Universe ist klasse! Schaut es euch an.“ Aber das wäre langweilig, oder? „Steven Universe“ ist einer der aktuellen Cartoons aus der Schmiede von Cartoon-Gigant Cartoon Network, der mich restlos begeistert. Als das Ende von „Star gegen die Mächte des Bösen“ mich cartoonlos und traurig zurückließ, wurde mir von einer guten Freundin namens Internet „Steven Universe“ vorgeschlagen. Und, verdammte Spionage-Programme, das Internet weiß, was ich will.

Steven Universe“ lässt sich genremäßig wohl am besten in die Sci-Fi-Ecke schieben, wenn man noch eine großzügige Portion Fantasy-Glitter draufstreut. Die Grundhandlung dreht sich um den Jungen Steven, der in der kleinen Hafenstadt Beach City zu Hause ist und dort von seinem Vater und drei außergewöhnlichen Frauen aufgezogen wird. Aber um genau zu sein, sind sie keine Frauen. Sie sind die Crystal Gems, drei außerirdische Lebensformen, die mit ihren Superkräften die Erde vor Alien-Invasoren beschützen. Ganz grob gesagt.

Im Verlauf der Handlung lernt man Steven, Beach Citys Einwohner und die Gems Garnet, Pearl und Amethyst immer besser kennen und sieht zu, wie sich ihre Charaktere allmählich entwickeln. Zwar gibt es auch viele sehr lustige so genannte Filler-Folgen – also Folgen, die mit der eigentlichen Handlung nicht so viel zu tun haben – aber nach und nach setzt sich eine zusammenhängende Geschichte zusammen, die von Krieg, Macht, Verzweiflung, Tod und auch Hoffnung erzählt. Emotionen sind also vorprogrammiert, doch ich will hier nicht zu viel verraten.

Was mir an „Steven Universe“ unter anderem am besten gefällt, sind die Fusionen. Denn die Crystal Gems können miteinander fusionieren, werden dadurch noch stärker und können die Bösewichte dann so richtig versohlen. Und da Steven während der Staffeln immer neue Gems trifft, kann man als Zuschauer gespannt sein, welche Fusion einem als nächstes begegnet. Doch, halt! Es kann nicht jeder mit jedem fusionieren. Die Fusion basiert auf einem Gefühl der Verbundenheit und des Vertrauens. Erzwungene Fusionen gehen selten gut aus.

Von meiner Seite kann ich „Steven Universe“ nur wärmsten empfehlen. Bisher wurden fünf Staffeln und ein Film veröffentlicht, aber noch ist kein Ende in Sicht. Zum Glück, denn die einzelnen Episoden sind meist nur circa zehn Minuten lang und gehen schneller vorbei als man denkt. „Steven Universe“ hat es mir vor allem wegen der tollen Charaktere angetan, mit denen man immer mehr mitfiebert, je weiter die Geschichte voranschreitet. Außerdem bekommt man nicht nur einmal die Gelegenheit, die Schönheit der Erde aus dem Blickwinkel der Gems zu sehen, sodass man die kleinen Dinge des Lebens vielleicht ein kleines bisschen besser zu schätzen weiß. Ich bin gespannt, wie es mit Steven und den Gems weiter geht. Werden sie die Invasoren schlagen? To be continued.



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