Was wäre Weihnachten ohne Filme? Gar nichts. Darum muss diese Zeit auch immer gern genutzt werden, um sich zu entspannen, sich zu unterhalten, oder einfach in Nostalgie zu schwimmen. Kürzlich habe ich auch die Adventzeit für Weihnachtsfilme für mich entdeckt, das ist immer gut, um der Vielzahl an Filmen Herr zu werden. Man sollte auch zwischen Klassikern und Evergreens und neuen Sachen hin und herwechseln.

Ein Evergreen stirbt nur langsam

„Stirb Langsam“ ist ein Weihnachtsfilm. Punkt. Man kann nicht das Fest der Liebe feiern, bevor nicht Hans („Jack“) Gruber von Nakatomi Plaza runter fällt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der alles dafür tut, seine Familie wieder zu vereinen. Und das beinhaltet eben auch, deutsche („irische“) Terroristen niederzuballern. Ho Ho Ho!

Apropos „Stirb Langsam“: Das Kinder-Rip-Off „Kevin allein Zuhaus“ darf auch nicht fehlen. Es reicht allerdings der erste Teil, eventuell noch der zweite. Den Rest darf man unliebsamen Verwandten schenken.

Advent, Advent, der Christbaum brennt…

Apropos Verwandte: Jetzt wird’s österreichisch. Immerhin ist „Single Bells“ ein Klassiker. Der Fernsehfilm aus 1997 um Weihnachten bei und mit selbstsüchtigen Verwandten ist auch heute noch lustig wie damals. Weihnachtsstimmung kommt dann bei der Bescherung auf. Allerdings kann man sich die Fortsetzung „O Palmenbaum“ sparen, die ist extrem fad. Und … naja, einfach schlecht.

Weihnachten ist ja auch tatsächlich das Fest der Liebe. Also gehört auch „Tatsächlich Liebe“ da dazu. Der britische Vorreiter der amerikanischen „Wir-geben-Stars-in-einen-Feiertagsfilm“-Filme ist auch noch immer am besten. Ein All-Star-Cast sorgt für jede Menge gute Laune, und es ist immer toll, wenn Hugh Grant als Premierminister durch Downing Street No. 10 tanzt.

Ansonsten gibt es viele Filme und Epen, die immer ausgestrahlt werden. Weihnachten und Ostern bekriegen sich um die Ausstrahlung von „Der Herr der Ringe“, während „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf jedem Sender läuft (noch nie gesehen). Ansonsten gibt es „Kein Weihnachten ohne Sissi“, also lernt man auch etwas österreichische Kitsch-Geschichte.

Wibbly Wobbly Merry Christmas

Und was auf keinen Fall fehlen darf, sind die Doctor Who-Weihnachtsspecials. Von 2005 bis 2018 begeisterten die Feiertagsspecials weltweit die Fans des britischsten Außerirdischen aller Zeiten. Und darum ist es auch ein wichtiger Platz. Zu empfehlen sind hier „The Christmas Invasion“, weil gut, „A Christmas Carol“, weil das Beste, und „Twice Upon A Time“, weil gutes Ende für 12 (Peter Capaldi). Der Rest ist ok, schlecht ist im Grunde nur „The Doctor, The Widow & The Wardrobe“.

Schuldspruch im Sinne von Weihnachten

Zu Weihnachten darf man sich auch Guilty Pleasures gönnen. Ich empfehle hier die „A Christmas Prince“-Trilogie auf Netflix, weil sie einfach nur unterhaltsamer Schmarrn sind. „The Christmas Switch wiederum ist, naja, sehr fad. Wir quälen uns gerade durch den 2. Teil.

Aber man sollte sich nicht nur auf vergangene Weihnachten und Guilty Pleasures festlegen. Manchmal kommen auch gute Filme heraus. Sollte also wer die Gelegenheit haben „Happiest Season“ zu sehen, der vor ein paar Wochen rausgekommen ist, dann unbedingt machen. Der Film ist toll, und wird ein zukünftiger Klassiker.

By Bernhard

Seit frühester Kindheit ein Fan und Liebhaber von Filmen und Serien jedweder Art, setzt Bernhard alles daran, um sein Wissen und seine Fähigkeiten in diesem Metier zu vergrößern und zu verfeinern. Als wandelndes Filmlexikon zieht der Österreicher durch die Lande, um den Menschen Neuigkeiten über das cineastische Treiben kundzutun.

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